Prof. Dr. Alexander Gutowski: "Praxisgerechte Funktionsanalyse und Funktionstherapie und mehr - Was bringt meine Patienten und mich verlässlich weiter!" Kurs: 4277

31 Oktober 2013 10:00 - 03 November 2013 14:00

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Timmendorfer Strand

Prof. Dr. Alexander Gutowski: "Praxisgerechte Funktionsanalyse und Funktionstherapie und mehr - Was bringt meine Patienten und mich verlässlich weiter!" Kurs: 4277
Titel: Praxisgerechte Funktionsanalyse und Funktionstherapie und mehr – Was bringt meine Patienten und mich verlässlich weiter!

Kurs: 4277
Referent: Prof. Dr. Alexander Gutowski, Schwäbisch Gmünd
Punkte nach BZÄK / DGZMK Richtlinien: 24

Die Zahnheilkunde hat sich im vergangenen Jahrzehnt rasant weiterentwickelt. Die Implantologie hat sich zu einer (meist) verlässlichen Therapie entwickelt. Die Fortschritte der Parodontologie und Endodontie ermöglichen häufig den Erhalt kompromitierter Zähne. Die digitale Abformung entwickelt sich, kann aber bislang die analogen Verfahren bei weitem noch nicht ersetzen. CAD/CAM gefertigter Zahnersatz nimmt einen beachtlichen Platz im Spektrum der Zahntechnik ein. Zirkonoxid scheint VMK überflüssig zu machen.

Wenn man die zahnärztliche Literatur kritisch durchsieht fällt auf, dass der Funktion im Allgemeinen und der Okklusion im Besonderen wenig Beachtung geschenkt wird. Es wird suggeriert, dass man von der Einzelkrone bis zur komplexen Restauration ohne profundes Wissen über Funktionsanalyse und Funktionstherapie auskommt. Okklusion scheint keine besondere Rolle mehr zu spielen. Die „Dübel“ werden die Überkonstruktionen schon am Platz halten.

Das ist mit Sicherheit ein verhängnisvoller Irrtum. Funktion und Okklusion sind nicht alles, aber ohne sie ist alles nichts.

Erfolgreiche restaurative Zahnheilkunde, welche die Prüfung durch die Zeit bestehen will, erfordert profunde Kenntnisse der klinischen und instrumentellen Funktionsanalyse, der Funktionstherapie und eine genaue Vorstellung, welches Okklusionskonzept im speziellen Behandlungsfall angewendet werden soll. In der täglichen Praxis müssen diese Kenntnisse und Vorstellungen dann umgesetzt werden.

Im Seminar werden durch Live Behandlungen am Patienten und durch theoretische Erläuterungen die Voraussetzungen erarbeitet, die jeden Teilnehmer in die Lage versetzen, auf dem Weg zum fachlichen und ökonomischen Erfolg Fortschritte zu machen.

Die über 50-jährige Erfahrung des Referenten bürgt für eine hohe Effizienz und Verlässlichkeit dieser für Zahnärzte wichtigen Fortbildungsveranstaltung, die nicht nur im zahntechnischen Teil auch für den qualitätsbewussten Zahntechniker relevant ist.

Kommen Sie zum Timmendorfer Strand. Es wird sich fachlich und auch menschlich für Sie lohnen.

Ihr mit Ihnen verbundener Alexander Gutowski

Seminarprogramm

  1. Allgemeine Anamnese und spezielle Anamnese

  2. Klinische Untersuchung und Befunderhebung – Zahnhartsubstanz, Zahnhalteapparat, Muskeln- Bänder- Kiefer- gelenke

  3. Klinische Funktionsanalyse – Basisuntersuchung und erweiterte Analyse

  4. Instrumentelle Funktionsanalyse – Voraussetzung für alle Maßnahmen der Schienen- und Restaurationstherapie (von der Einzelkrone bis zur Totalprothese)

  1. Dimensionsgenaue Abformungen mit Alginat, A- Silikonen, Polyethern und Hydrocolloid

  2. Dimensionsgenaue Modelle

  3. Säge- Stiftmodell zur Vereinfachung der Okklusionsanalyse und der Okklusionskorrekturen an den Modellen

  4. Anatomische Gesichtsbogenübertragung

  5. Kieferrelationsbestimmung mit praxisgerechten, präzisen und kontrollierbaren Verfahren

  6. Modellmontagen in den Artikulator

  7. Protrusionsregistrat – einfach und effektiv

  8. Dreidimensionale elektronische Analyse der Unterkieferbewegungen und Unterkieferpositionen (Axiografie) zur Diagnose und Artikulator-Programmierung

  9. Modellanalyse

  10. Okklusionskorrekturen an den Modellen

11. Herstellen einer pass- und okklusionsgenauen Schiene

12. Nachregistrierungen zum therapeutischen Erfolg von Schienen

13. Quadranten Restaurationen in HIKP (Inlays, Teilkronen, Veneers, Vollkronen, Brücken), die keiner nachträglichen intraoralen Korrekturen bedürfen

14. Umfangreiche Quadranten Restaurationen in RKP (Mehrquadranten Restaurationen auch mit Implantaten, Kombiprothesen mit Konus-, Teleskop- und Geschiebeverankerungen auch in Verbindung mit Implantaten

15. Nachregistrierung und Remontage von Totalprothesen – unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg

16. Die Therapie des Abrasionsgebisses

17. Erläuternde Abrechnungshinweise: GOZ, GOÄ, Analogpositionen, BEB

18. Diskussion





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